Das Unternehmerinnennetz zu Gast bei der FH Münster
Mehr als 50 unternehmerisch aktive Frauen aus der Region sind kürzlich der Einladung der WESt zum Campus der FH Münster in Steinfurt gefolgt. Bei diesem Unternehmerinnentreffen stand die Fachhochschule als Partnerin der regionalen Wirtschaft im Fokus.
Ziel des ersten Netzwerktreffens im Jahr 2024 war es, interessierten Unternehmerinnen und Gründerinnen die Gelegenheit zu geben, mehr über die Hochschule als Kooperationspartnerin regionaler Unternehmen zu erfahren und erste Verbindungen zu Professorinnen und weiteren Hochschulangehörigen zu knüpfen. Jens Wortmann von der TAFH Münster GmbH zeigte den Teilnehmerinnen die Vielfalt der Kooperationsmöglichkeiten zwischen Unternehmen und der Fachhochschule auf und betonte die Bedeutung weiblicher Vorbilder für aufstrebende Talente und Nachwuchsführungskräfte.
Prof. Dr. Susanne Maaß-Sagolla von der FH Münster referierte zum Thema „Frauen verhandeln anders“. Dabei wurde deutlich: Verhandlungspartnerschaften sind ein Spiel von Geben und Nehmen, das eine gute Vorbereitung erfordert. Authentizität ist dabei der Schlüssel zum Erfolg.
An diesem
Abend ging es auch um ein besonderes EU-Förderprojekt der FH zur Förderung des weiblichen Unternehmertums namens WeRin. Prof. Dr. Sue Rossano Rivero (kl. Foto) von der Hochschule Niederrhein skizzierte einige wichtige Erkenntnisse aus der Projektarbeit und erläuterte, dass das gesellschaftliche Bild von Führungskräften und Unternehmertum oft mit männlichen Aspekten und Vorbildern verbunden ist. Daher ist die sorgfältige Auswahl von Role-Models entscheidend, um die Vielfalt an Möglichkeiten aufzuzeigen und Frauen Mut zu machen, sich für eine Selbstständigkeit zu entscheiden.
„Die FH Münster ist eine starke Kooperationspartnerin für die regionale Wirtschaft. Es freut uns sehr, dass zahlreiche unternehmerisch aktive Frauen aus der Region sich über die Aktivitäten der Hochschule informiert haben und die Gelegenheit zum Austausch und zum Knüpfen neuer Kontakte genutzt haben“, zogen Varvara Leinz und Alina Overfeld, Ansprechpartnerinnen für das Unternehmerinnennetz bei der Kreis-Wirtschaftsförderung WESt, ein positives Fazit.

Sonja Raiber, Stellvertreterin der Geschäftsführung der WESt, nutzte den Abend, um sich dem Netzwerk vorzustellen. Sie freut sich, auch künftig bei den Netzwerktreffen dabei zu sein. Die Planungen für die nächsten Veranstaltungen laufen bereits. Weitere Infos unter: https://westmbh.de/news-events/.
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