WESt mbH stellt ihren digitalen Geschäftsbericht 2024 vor

Die Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft Steinfurt (WESt mbH) präsentiert ihren digitalen Geschäftsbericht und beeindruckt mit starken Zahlen: 192.650 Euro Fördermittel für Gründende, rund 6 Millionen Euro Zuschüsse für Unternehmen, 195.000 Euro für Nachwuchsförderung im MINT-Bereich durch das zdi-BSO-MINT-Programm und über 8 Millionen Euro an eingeworbenen Fördergeldern für den Glasfaserausbau (FTTH) im Kreis Steinfurt.
Das Team der WESt hat 283 individuelle Beratungsgespräche mit Gründungsinteressierten geführt, mehr als 200 Fördermittelanfragen bearbeitet und 101 Veranstaltungen angeboten mit über 6.300 Teilnehmenden. Die Beratungsangebote und Veranstaltungen waren hoch frequentiert, insbesondere zu Themen wie Künstliche Intelligenz oder gesetzliche Berichtspflichten.
Wirtschaftliche Lage im Kreis Steinfurt
Die wirtschaftliche Lage im Kreis Steinfurt ist nach wie vor angespannt. „Dies spiegeln auch die täglichen Unternehmensbesuche und Beratungsgespräche wider“, erklärt Geschäftsführer Christian Holterhues. In 2024 – und voraussichtlich auch 2025 – treffe eine Mischung aus konjunkturellen Herausforderungen und strukturellen Veränderungen auf die Betriebe. Positiv hervorzuheben sei die weiterhin steigende Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten – rund 172.000 Menschen arbeiten im Kreis Steinfurt – sowie die mit 5,4 % weiterhin sehr niedrige Arbeitslosenquote.
Breites Aufgabenspektrum & starke Netzwerke
Doch Zahlen allein sind nicht alles. Gerade in herausfordernden Zeiten sind Zusammenhalt, ein gutes Miteinander und Austausch besonders wichtig. Auch dafür steht die WESt: „Wir fördern den Dialog zwischen Unternehmen und Akteuren der Region. Wir setzen auf ein starkes Netzwerk und bringen die richtigen Partner zusammen, um Kooperationen und Innovationskraft nachhaltig zu stärken“, so Christian Holterhues. „Wir beraten, coachen und vermitteln, um Wirtschaft und Kommunen bestmöglich zu unterstützen.“ Das Aufgabenspektrum der WESt umfasst die Gründungs- und Unternehmensberatung, Initiativen zur Fachkräftesicherung – insbesondere im MINT-Bereich – sowie die zukunftsorientierte Entwicklung des Wirtschaftsstandorts. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Glasfaserausbau: Mit einer Versorgungsquote von über 95 % ist der Kreis Steinfurt ein Vorreiter in Sachen digitaler Infrastruktur.
Innovative Projekte zur Stärkung der Region
Auch in diesem Jahr hat die WESt wegweisende Projekte vorangetrieben. Dazu gehören unter anderem die Projekte „Grünes Gründen Münsterland“ zur Unterstützung nachhaltiger Startups, „WiReSt – Wirtschaftliche Resilienz im Kreis Steinfurt“, ein Programm zur Stärkung der Krisensicherheit regionaler Unternehmen wie auch das neue Projekt „Zukunft unternehmen“, bei denen Jugendliche an weiterführenden Schulen nachhaltiges Unternehmertum erlernen. Diese Initiativen setzen gezielte Impulse, um die regionale Wirtschaftskraft zu sichern und weiterzuentwickeln.
Präsentation bei der Jüke GmbH in Altenberge
Im Rahmen eines Pressegesprächs stellten Christian Holterhues und WESt-Prokuristin Sonja Raiber gemeinsam mit Landrat Dr. Sommer den Geschäftsbericht in den Räumlichkeiten der Jüke Systemtechnik GmbH in Altenberge vor – einem erfolgreichen Unternehmen, das den Kreis Steinfurt in den Bereichen Technologie, Forschung und Innovation international repräsentiert. „Wir haben bewusst einen Ort gewählt, an dem Wirtschaft aktiv gestaltet wird. Die Jüke GmbH nutzt rege die Angebote der WESt – sei es bei Fragestellungen zu Förderprojekten oder durch die Teilnahme an unseren MINT-Rallyes. Zudem gibt es enge Kooperationen mit der FH Münster über unsere Initiative TRAIN“, so Holterhues. Sein Fazit: „Unternehmen, die mit der WESt zusammenarbeiten, sichern sich einen Wettbewerbsvorteil.“
Der Geschäftsbericht der WESt ist unter folgendem Link abrufbar: https://westmbh.pageflow.io/geschaeftsbericht-wirtschaftsfoerderung-kreis-steinfurt-2024
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