Von Lotte lernen – Wirtschaft zu Gast im FRIMO Stadion bei den Sportfreunden Lotte

veröffentlicht am 5. Dezember, 2018
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Die Sportfreunde Lotte als Vorbild für die Wirtschaft der Region? Der aufstrebende Verein mit der sympathischen Ausstrahlung hat etwas, was Unternehmen gerne übernehmen würden. „Die Leidenschaft im Sport und für den Verein würden sich die Unternehmen auch wünschen. Die Wirtschaft kann vom Sport und den Sportfreunden lernen – beide Welten bereichern sich.“, sagte Birgit Neyer von der Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft WESt Steinfurt in ihrer Begrüßungsrede im VIP-Bereich der Sportfreunde.

Zweieinhalb Stunden vor Anpfiff des Drittligaspiels gegen Hansa Rostock trafen sich rund 100 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Sport im FRIMO Stadion, um Berührungspunkte zu erkennen und Verbindungen zu vertiefen. Erstmals kam die illustre Runde direkt vor einem Spiel zusammen. Im Anschluss an die Veranstaltung schauten sich die Gäste den 1:0-Sieg der Sportfreunde gegen Rostock an. Das Treffen war auch deshalb ein voller Erfolg, weil Redner und Gäste eine wichtige Gemeinsamkeit hervorhoben –  den Stolz eines Vereins und den Stolz einer Region.

Hans-Ulrich Saatkamp, Vorsitzender der Sportfreunde, sprach von einer Herzensangelegenheit. „Es ist unglaublich, wie viele Menschen hier mit Leidenschaft und Kompetenz am Werk sind.“ Er zählte die Erfolge auf mit den Pokalsiegen und dem Drittligaaufstieg und bekräftigte die Vision des Vereins: „Wir wollen fester Bestandteil dieser Liga werden.“ Saatkamp vergaß nicht, den vielen Ehrenamtlichen und den Fans zu danken und der so genannten Rentner-Gang, der er selbst angehört. Vier Personen, die zusammen 282 Jahre alt sind und die immer parat stehen, wenn Not am Mann ist und es etwas zu tun gibt bei den Sportfreunden.

Sven Westerhus, der 3. Vorsitzende, nannte Demut als eine Säule des Vereins. „Hilfsbereitschaft, Dankbarkeit und Bodenständigkeit sieht man nicht so oft im Profifußball, wo immer mehr Fernsehgelder und wahnsinnige Gehälter im Mittelpunkt stehen. Das ist bei unseren Sportfreunden anders. Wir wissen, wo wir herkommen.“ Auch Vizevorsitzender Florian Heinrichs hob hervor, was die Sportfreunde als „große Familie“ erreicht hätten. So sei die Osttribüne in Eigenarbeit erstellt worden. Bürgermeister Rainer Lammers wies ebenfalls auf die vielen Lotter Erfolge hin und betonte: „Wir sind froh, dass es die Sportfreunde gibt.“ Zugleich kündigte er an: „Wir haben eine Vision. Das ist der Masterplan Sportpark 2030.“

Nach den Grußworten von Horst Petersson veranschaulichten mit Benedikt Fernandez und Henning Grieneisen, die beide bei Aldi in Greven tätig sind und ihren beruflichen Förderer in Aufsichtsratsmitglied Petersson haben, zwei ehemalige Lotter Profis die Verbindungen zwischen Sport und Wirtschaft. „Ein Sportler, der keine Ziele hat, ist unvorstellbar. Auch Unternehmen haben Ziele. Sie müssen zum Beispiel Mitarbeiter motivieren“, sagte Grieneisen. Fernandez appellierte an potenzielle Sponsoren, die Sportfreunde Lotte zu unterstützen. „Eine Investition, die gut angelegt ist“, hoben die beiden unisono hervor.

Die Sportfreunde Lotte bedankten sich bei der Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft WESt Steinfurt für die Realisierung des Treffens. Auch die WESt bewertete die Veranstaltung als gelungenes Meeting. Eine Wiederholung wäre wünschenswert.

Bereits während des Events „Sport und Wirtschaft“ gab es großen Beifall für den Kinderchor „Mollmäuse“, der in einem Premieren Video die Hymne der Sportfreunde vorstellte.

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