Flächenknappheit betrifft alle

veröffentlicht am 1. Juli, 2024
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Vermarktung und Vergabe von Gewerbe- und Industrieflächen war Thema

 

„Ein aktuelles und wichtiges Thema“, so WESt-Geschäftsführer Christian Holterhues mit Blick auf die Studie, die zehn Studierende der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW (HSPV) kürzlich im Rahmen ihres Bachelor-Projektstudiums zu Gewerbe- und Industrieflächen im Kreis erstellt hatten. Die Ergebnisse der 128 Seiten umfassenden Untersuchung mit dem Titel „Erstellung von Handlungsfeldern für den Kreis Steinfurt und kreisangehörige Kommunen zur Vermarktung und Vergabe von Gewerbe- und Industrieflächen“ präsentierten sie kürzlich neben dem WESt-Geschäftsführer auch Sonja Raiber und Anja Bülters (ebenfalls WESt) sowie Steven Bors (Münsterland e.V.). Ebenfalls dabei war Dozent Daniel Schnittker (HSPV), der das Projekt begleitet hat. Zur Teilnahme an der Studie eingeladen waren alle 24 Kommunen im Kreis per Fragebogen oder Interview. Zwölf von ihnen beteiligten sich schließlich an der Erhebung.

 

Ein Ergebnis: Zwar sei der Kreis aufgrund seiner verkehrstechnischen Anbindung, Infrastruktur und Bildungsstrukturen attraktiv für Ansiedlungen. Die Knappheit von freien Flächen betreffe die Kommunen jedoch gleichermaßen. Als Herausforderungen beim Flächenmanagement nannten sie vor allem die Umsetzung einer Vielzahl von rechtlichen Vorgaben, steigende Baupreise und ein hohes Maß an Bürokratie. Positiv hervorgehoben wurde die Unterstützung durch die Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft Steinfurt (WESt mbH) bei der Entwicklung neuer und nachhaltiger Flächen und der Vermittlung von Gewerbeimmobilien.

 

Bildzeile: Die Studierenden der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW präsentierten ihre Projektergebnisse vor Anja Bülters, Sonja Raiber und Christian Holterhues (v.l.; alle WESt), Steven Bors (r.; Münsterland e.V.) und Dozent Daniel Schnittker (HSPV).

 

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