Mehrwert durch Internet of Things

veröffentlicht am 21. September, 2021
© FH Münster/F. Tebbe
© FH Münster/F. Tebbe

„IoT ist keine Eintagsfliege“ – ein Statement, welches die Referenten der #Chefsache-Veranstaltung „Internet of Things – Anwendungen und Lösungen“ am 13. September im Steinfurter Günder- und Innovationspark GRIPS mit einer anschaulichen Grafik untermauerten: Demnach wird die Summe der mit IoT verbundenen Geräte weltweit bis zum Jahr 2025 voraussichtlich 30,9 Milliarden Einheiten betragen. Dies ist ein starker Anstieg gegenüber den 13,8 Milliarden Einheiten, die 2021 erwartet werden.

Eine wichtige Zukunftstechnologie also, die bereits seit einigen Jahren von einem interdisziplinären Team der FH Münster vorangetrieben wird. „Wir möchten das Know-how hier vor Ort in unserem Kreis nutzen, die FH Münster mit ihren ingenieurwissenschaftlichen Fachbereichen auf dem Steinfurter Campus ist ein wichtiger Motor für die Region. Mit dieser Veranstaltung, die wir gemeinsam mit der Initiative TRAIN und der FH Münster anbieten, möchten wir Impulse setzen und den Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft fördern“, so Birgit Neyer, Geschäftsführerin der WESt mbH.

Internet of Things (IoT) ist ein Sammelbegriff für Technologien, die es ermöglichen, Maschinen, Anlagen und Geräte über das Internet miteinander zu vernetzen und dadurch in einem System zusammenarbeiten zu lassen. Beispiele für IoT-Verbindungen sind vernetzte Autos, Smart-Home-Geräte und vernetzte Industrieanlagen.

Im Rahmen der Veranstaltung präsentierten Mitarbeiter und Studierende der FH Münster gemeinsam mit Prof. Dr.-Ing. Martin Höttecke in kurzweiligen Vorträgen und anhand von mitgebrachten Exponaten „Use-Cases“ zu unterschiedlichen Einsatzbereichen von IoT.  Das Team erklärte die Technologie, erläuterte Erfolgs- und Anwendungsbeispiele und zeigte anhand von Beispielen den Mehrwert für Unternehmen auf. Das Titelbild dieses Beitrags zeigt die Referenten der Veranstaltung (v.l.) Laura Fuentes, Florian Segger, Steffen Wermes, Felix Weinrank, Dominik Sieber und Daria Kardinahl.

So misst beispielsweise ein Sensor der Bewässerungsanlage „Berta“, wann die Pflanze Wasser und Nährstoffe benötigt – ein Projekt mit Eigennutz, so die Studierenden, das entstanden ist, nachdem die Büropflanzen leider nicht immer nur „gut“ aussahen. Ebenso kam ein mit IoT-Komponenten ausgestatteter Trecker zum Einsatz, der eindrucksvoll direkt vor der Terrasse am GRIPS III geparkt wurde und „live“ die Messergebnisse für die Besucher auf die Leinwand projizierte.

Kurzum: Die Einsatzmöglichkeiten des IoT in Unternehmen sind vielfältig und bieten einen echten Mehrwehrt, wie

– Customer Experience: Das Verhalten der Kunden durch den Einsatz von IoT-Lösungen besser verstehen und das Produkt- und Dienstleistungsangebot erweitern.

– Prozesse: Digitalisierte und automatisierte Prozesse und die optimierte Nutzung der Ressourcen helfen, Kosten zu senken.

– Geschäftsmodell: Das jeweilige Geschäftsmodell mit IoT digitalisieren und völlig neue Einnahmequellen aufbauen.

Wie die eingangs erwähnte Grafik zeigte, wird der Umsatz aus dem globalen IoT-Markt in den kommenden Jahren deutlich wachsen.

Weitere Veranstaltungen rund um das Thema IoT sind geplant und werden auf den Webseiten unter www.train-steinfurt.de und www.westmbh.de veröffentlicht.

 

Austausch & Networking

Ein FH-eigener Tracktor – Im Einsatz für Forschung und Lehre

Kreisdirektorin Alexandra Dorndorf und Birgit Neyer im Austausch mit Prof. Dr.-Ing. Martin Höttecke

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