Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen
Das Bundeswirtschaftsministerium ermöglicht mit dem Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen (IGP) die Realisierung vielversprechender nichttechnischer Innovationen von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Bei den vom IGP unterstützten Innovationsprojekten können neue Technologien zwar eine Rolle spielen – sie müssen dies allerdings nicht zwingend; wichtig ist vielmehr die Neuartigkeit der Problemlösung. Damit eröffnet das IGP einer großen Bandbreite an neuen Ideen in verschiedenen Zukunftsfeldern Realisierungschancen. Möglich sind unter anderem kreativwirtschaftliche Konzepte, Organisationsmodelle von Social Startups, neue Plattformformate und viele weitere Innovationen. Einen konkreten Einblick in geförderte IGP-Projekte gewähren einige exemplarisch aufgeführte Beispiele.
Die Auswahl der Förderprojekte erfolgt im Rahmen von thematischen Ausschreibungsrunden („Calls“), die ungefähr im Halbjahresrhythmus veröffentlicht werden.
Der aktuelle IGP-Call ist am 01. Dezember 2025 gestartet und adressiert Geschäftsmodelle und Pionierlösungen für mehr Attraktivität, Wirtschaftskraft und Lebensqualität von Stadt und Land (Förderaufruf). Dazu gehören unter anderem marktorientierte Innovationen zur Attraktivitätssteigerung von urbanen und/oder ländlichen Räumen, neue Services und Konzepte für Co-Working/Living oder für die (Um-)Nutzung von Immobilien und Flächen, Verbesserungen zur effizienteren oder nachhaltigeren Nutzung regionaler Ressourcen, Innovationen im Bereich Smart-City/Village und regionale GovTech-Lösungen, neue (digitale) Organisationsmodelle für regionale Energie oder Mobilität, innovative Lösungen für die örtliche Versorgung (zum Beispiel Gesundheit, Pflege, Betreuung), Tourismusinnovationen, etc. Die Frist zum Einreichen der Teilnahmeanträge endet am 05. Februar 2026 um 15:00 Uhr.
Im IGP können sich kleine und mittlere Unternehmen (KMU) (inklusive Gründungen, Selbstständige, gemeinwohlorientierte Unternehmen) sowie mit diesen Unternehmen kooperierende Forschungseinrichtungen (inklusive Hochschulen) in zwei verschiedenen Projektformen mit Projektideen bewerben. Möglich sind kleinere Machbarkeitsprojekte und größere Marktreifeprojekte, die Projektformen können entweder als Einzelprojekt oder in Kooperation mehrerer Partner umgesetzt werden. Wichtig für eine erfolgreiche Antragstellung ist unter anderem ein hohes Innovationsniveau.
Weitere Informationen: Unter „Informieren“ werden das IGP und die Förderkonditionen kurz erklärt, und unter „Mitmachen“ können Sie sich über den Ablauf von der Skizze bis zur Förderung informieren. Im Bereich „Service“ finden Sie weitere nützliche Informationen wie Leitfäden, Hilfe-Tools oder rechtliche Grundlagen zum Förderprogramm.
Quelle: https://www.bundeswirtschaftsministerium.de/Redaktion/DE/Artikel/Innovation/igp.html
Teilen Sie den Artikel und empfehlen Sie diesen weiter!
Weitere News
Neue Ausgabe: Wirtschaft Münsterland für den Kreis Steinfurt
Die „Wirtschaft Münsterland“ 1/2026 ist da! Im Blickpunkt diesmal: 25 Jahre WESt mbH – eine Zeitreise durch ein Vierteljahrhundert Wirtschaftsförderung im Kreis Steinfurt sowie ein Ausblicke auf die Themen der Zukunft. Weiterhin gibt es wieder viel Interessantes aus der Wirtschaft und für die Wirtschaft der Region: ✔️ Serviceangebote & Fördertipps ✔️ Recht & Steuern ✔️…
Über Wege nach der Schule informieren
Die Frage nach der beruflichen Zukunft beschäftigt viele Schülerinnen und Schüler und häufig auch ihre Eltern. Einen Einblick in die Möglichkeiten nach dem Schulabschluss gibt die Veranstaltung „Zukunft im Blick: Wege nach der Schule“, die am Montag, 2. Februar, um 18.30 Uhr im Kreishaus in Steinfurt sowie digital stattfindet. Nach einem kurzen Vortrag geben Auszubildende…
EU-Projekt liefert Praxisressourcen für ESG in ländlichen KMU
ESG steht für Environmental, Social and Governance – auf Deutsch Umwelt, Soziales und Unternehmensführung. Gemeint sind Kriterien, mit denen Unternehmen ihre Nachhaltigkeitsleistung systematisch erfassen, steuern und weiterentwickeln können: von Energie- und Ressourceneffizienz (E) über Arbeitsbedingungen und Verantwortung in der Lieferkette (S) bis hin zu Compliance, Transparenz und Risikomanagement (G). Dahinter stehen ganz konkrete Fragen: Wie…