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Hilfe und Kontakte zum COVID-19 Virus

veröffentlicht am 13. März, 2020
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Allgemeines

Unter www.kreis-steinfurt.de  finden Sie viele nützliche Hinweise, die laufend aktualisiert werden. Die Hotline des Kreises Steinfurt ist rund um die Uhr erreichbar unter Telefon 02551/69-2825.

Merkblätter rund um das Thema Quarantäne sowie Hinweise zu Hygienemaßnahmen in Arabisch, Englisch, Französich, Russisch oder Türkisch finden Sie hier.

Aktuelle Meldungen der Landesregierung finden Sie hier

Überbrückungshilfen des Bundes

Die Antragsplattform für die Corona-Überbrückungshilfen für kleine und mittelständische Unternehmen wurde gestartet. Die Antragsfrist wurde bis zum 30.09.2020 verlängert. Danach startet eine 2. Phase. Sie umfasst die Fördermonate September bis Dezember 2020. https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Home/home.html 

Die 2. Phase für die Corona-Überbrückungshilfen für kleine und mittelständische Unternehmen wurde jetzt gestartet. Die Antragsfrist wurde bis zum 31.12.2020 verlängert. Anträge für die 2. Phase können voraussichtlich ab Oktober gestellt werden. Die Auszahlung erfolgt über die Bewilligungsstellen der Länder.https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Home/home.html 

Wichtig: Anträge für die 1. Phase der Überbrückungshilfe (Fördermonate Juni bis August 2020) müssen spätestens bis zum 30. September 2020 gestellt werden. Es ist nicht möglich, nach dem 30. September 2020 rückwirkend einen Antrag für die 1. Phase zu stellen.

Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen, Solo-Selbständige und Angehörige der Freien Berufe (Haupterwerb!) u.a., deren Umsatz in den Monaten April und August 2020 zusammengenommen um mindestens 50 % gegenüber April und August 2019 zurückgegangen ist.

Umfang der Überbrückungshilfe: Die Höhe der Überbrückungshilfe richtet sich nach den betrieblichen Fixkosten (ohne Unternehmerlohn!) und dem Ausmaß des erlittenen Umsatzrückgangs. Die Überbrückungshilfe erstattet einen Anteil in Höhe von

90 % der Fixkosten bei mehr als 70 % Umsatzrückgang,

60 % der Fixkosten bei Umsatzrückgang zwischen 50 % und 70 %,

40 % der Fixkosten bei Umsatzrückgang zwischen 40 % und unter 50 %

im Fördermonat im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Bei Unternehmen bis zu fünf Beschäftigten beträgt der maximale Erstattungsbetrag i.d.R. 3.000 € pro Monat für maximal drei Monate, bei Unternehmen bis zu zehn Beschäftigten können maximal 5000€ pro Monat für maximal drei Monate beantragen.

Die maximale Höhe der Überbrückungshilfe beträgt 50.000 € pro Monat.

Die Antragstellung erfolgt über Wirtschaftsprüfer/Steuerberater o.ä.

Weitere Informationen: www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Redaktion/DE/FAQ/FAQs/faq-liste.html?cms_artId=1870640

NRW Überbrückungshilfe Plus

Seitens des Landes Nordrhein-Westfalen wird das Bundesprogramm durch die NRW Überbrückungshilfe Plus ergänzt. Diese stellt zusätzliche Hilfen für Solo-Selbstständige, Freiberufler und im Unternehmen tätige Inhaber von Einzelunternehmen und Personengesellschaften mit höchstens 50 Mitarbeitern in Nordrhein-Westfalen bereit

Antragsberechtigt sind Solo-Selbstständige, Freiberufler und im Unternehmen tätige Inhaber von Einzelunternehmen und Personengesellschaften mit höchstens 50 Mitarbeitern. Ansonsten gelten die Voraussetzungen für die Überbrückungshilfe des Bundes (s.o.).
Verwendungszweck
: Mit der Zahlung aus dem NRW Überbrückungshilfe Plus können Ausgaben für die private Lebensführung wie z. B. private Mieten, Lebensmittel, Beiträge für die Krankenversicherung oder private Altersvorsorge abgedeckt werden.
Umfang
der „NRW Überbrückungshilfe Plus“: Die branchenübergreifende Wirtschaftsförderungsleistung (fiktiver Unternehmerlohn) sieht einen Zuschuss i. H. v. 1.000 Euro pro Monat für maximal drei Monate (Juni, Juli und August) vor.

Die Antragstellung erfolgt über die Anträge für die Überbrückungshilfe des Bundes (s.o.)

Weitere Informationen:   https://www.wirtschaft.nrw/ueberbrueckungshilfe

Ermittlung des Liquiditätsengpasses (Rückzahlung NRW Soforthilfe)

Das Land hat das Rückmeldeverfahren angehalten. Bitte beachten Sie die folgenden Hinweise und die dazu veröffentlichten Informationen, die Sie hier finden. 

Liquiditätshilfen für Unternehmen

Für Unternehmen, die coronabedingt vorübergehend in Schwierigkeiten sind, haben viele Institutionen und Förderbanken von Bund und Land Sonderprogramme aufgelegt oder Programme angepaßt (z.B. Haftungsfreistellungen erhöht). Einen Überblick mit aktuellen Informationen finden Sie hier:  https://www.nrwinvest.com/de/unser-service/corona-informationen-fuer-unternehmen/

Steuerstundungen Finanzamt

Zur Entlastung angespannter Liquiditätslagen besteht die Möglichkeit, beim Finanzamt Steuervorauszahlungen herabsetzen zu lassen. Ebenso wird die Gewährung von Stundungen erleichtert.
Anträge auf Steuererleichterungen aufgrund der Auswirkungen des Coronavirus finden Sie hier.  Das pdf (Stand 19.03.20) können Sie auch hier abrufen.

Kurzarbeitergeld (Agentur für Arbeit)

Informationen zum Thema Kurzarbeitergeld aufgrund der Corona-Krise:
https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/rheine/kug Der Arbeitgeberservice der Bundesagentur für Arbeit steht Ihnen unter 0800 455 5520 zur Verfügung. Aktuelle Infos finden Sie hier:
https://www.arbeitsagentur.de/news/corona-virus-informationen-fuer-unternehmen-zum-kurzarbeitergeld

Insolvenzantragspflicht

Info des Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz: Um zu vermeiden, dass betroffene Unternehmen allein deshalb einen Insolvenzantrag stellen müssen, weil die Bearbeitung von Anträgen auf öffentliche Hilfen bzw. Finanzierungs- oder Sanierungsverhandlungen in der außergewöhnlichen aktuellen Lage nicht innerhalb der dreiwöchigen Insolvenzantragspflicht abgeschlossen werden können, wird durch eine gesetzliche Regelung für einen Zeitraum bis zum 30.09.2020 die Insolvenzantragspflicht ausgesetzt. Derzeit ist im Gespräch, die  Regelung bis Ende März zu verlängern. Aktuelle Infos finden Sie hier: www.bmjv.de/DE/News/Aktuelles/Pressemitteilungen/pressemitteilungen_node.html

Arbeitslosengeld I und II für in Not geratene Unternehmer

Um den elementaren Lebensunterhalt zu gewährleisten, können sich in Not geratene UnternehmerInnen an das Jobcenter im örtlichen Rathaus wenden und dort ergänzend Arbeitslosengeld II beantragen. Die Leistungen werden im Regelfall kurzfristig gewährt. Außerdem übernimmt die Kommune die Aufwendungen für die Krankenversicherung. Im Gegenzug müssen die Einkünfte aus der selbstständigen Tätigkeit, also die Gewinne, angegeben werden, die auf die ALG II-Zahlungen angerechnet werden. Eine Gewerbeabmeldung ist nicht erforderlich.

Sollten noch Restansprüche auf Arbeitslosengeld I vorhanden sein, ist die Agentur für Arbeit der richtige Ansprechpartner. Das restliche Arbeitslosengeld wird dann gezahlt, wenn man dem Arbeitsmarkt für Vermittlungen zu Verfügung steht und die Selbstständigkeit nur noch Nebenerwerbscharakter besitzt. Davon ist auszugehen, wenn die zeitliche Inanspruchnahme dafür weniger als 15 Wochenstunden beträgt. Da häufig die Auszahlung des ALG I nicht unmittelbar erfolgt, sollte parallel auch das Jobcenter beim Rathaus aufgesucht werden.

Verdienstausfälle – Landschaftsverbände entschädigen Verdienstausfälle, wenn Quarantäne angeordnet wurde

Sollten Selbständige und Freiberufler unter Quarantäne gestellt werden, gibt es die Möglichkeit, nach dem Gesetz für Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten, den Verdienstausfall ersetzt zu bekommen. Auch die Lohnfortzahlung für Arbeitnehmer in Quarantäne können Arbeitgeber sich dort zurückerstatten lassen. Für den Kreis Steinfurt entschädigt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes.

Hinweise und Antragsformulare für Verdienstausfälle von Arbeitnehmern und Selbständigen, für die von den zuständigen Behörden eine Quarantäne angeordnet wurde, finden Sie hier:
https://www.lwl-soziales-entschaedigungsrecht.de/de/ Unter diesen LWL-Servicenummern erhalten Sie Beratung zu Verdienstausfällen bei Quarantäne:
Tel.: 0251 591-8218
Tel.: 0251 591-8411
Tel.: 0251 591-8136

Förderung bei der Beratung zu Digitalisierungsmaßnahmen

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und Handwerksbetriebe können finanzielle Unterstützung erhalten, wenn sie sich im Zusammenhang mit einer geplanten Digitalisierung beraten lassen. Erstattet werden bis zu 50 Prozent der Kosten einer unterstützenden Beratung durch ein vom BMWi autorisiertes Beratungsunternehmen. Das Förderprogramm „go-digital“ des BMWi sieht hierfür ein spezielles, schnelles und unbürokratisches Verfahren vor.

Von der Förderung können rechtlich selbständige Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft einschließlich des Handwerks mit technologischem Potenzial mit weniger als 100 Beschäftigten und einem Vorjahresumsatz oder einer Vorjahresbilanz von höchstens 20 Millionen Euro profitieren. Bei einem maximalen Beratertagessatz von 1.100 Euro beträgt der Förderumfang maximal 30 Tage.

Konkrete Fragen zur Förderfähigkeit und Beantragung beantwortet der Projektträger, die EURONORM GmbH, telefonisch unter 030-97003-333

Häufige Fragen werden hier beantwortet: https://www.innovation-beratung-foerderung.de/INNO/Navigation/DE/go-digital/FAQ/faq.html

Go-digital: https://www.innovation-beratung-foerderung.de/INNO/Navigation/DE/go-digital/Foerdermodell/foerdermodell.html

Beraterlandkarte: https://www.innovation-beratung-foerderung.de/INNO/Navigation/DE/Karten/Beratersuche-go-digital/SiteGlobals/Forms/Formulare/beratersuche-go-digital-formular.html

Zu Finanzierung der Umsetzung der Digitalisierungsvorhaben gibt es weitere Förderprogramme. Infos finden Sie hier:  https://westmbh.de/unternehmen/foerdermittel/

Banken, Versicherungen, Leasinggesellschaften

Überprüfen Sie Ihre Verträge darauf, ob die Möglichkeit von Stundungen besteht bzw. verhandeln Sie mit Ihren Vertragspartnern. Oft lassen sich so gute Lösungen finden und Liquidität schaffen.

Weitere interessante Links

Notbetreuung im Kreis Steinfurt:

Hinweise und Antrag für die Notbetreuung aufgrund der KiTa- und Schulschließungen (Link zum Jugendamt)

Notfallbetreuung Teilstationäre Tagespflegeeinrichtungen – Antragsformular

Arbeits- und Arbeitsschutzrecht

Praxisleitfaden der Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände (BDA) „Arbeitsrechtliche Folgen einer Pandemie“

 

Für Rückfragen stehen wir Ihnen auch gerne in einem persönlichen Gespräch zur Verfügung: Tel.: 02551 69 2700 oder post@westmbh.de.

Unsere Unternehmens- und Gründungsberater erreichen Sie folgendermaßen:

Helga Reckenfelderbäumer (02551 69 2706 | helga.reckenfelderbaeumer@westmbh.de

Rolf Ruppio (02551 69 2774 | rolf.ruppio@westmbh.de

 

 

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