Gelungener Auftakt für „Zukunft unternehmen!“

veröffentlicht am 29. September, 2025
Linda Kröger (Mitglied der Wirschaftsjunioren und selbstständig) und Jonas Weitzel (Leistungssportler, Student und Vorstandsmitglied des Social Impact e.V.) begleiteten den Workshop.
Linda Kröger (Mitglied der Wirschaftsjunioren und selbstständig) und Jonas Weitzel (Leistungssportler, Student und Vorstandsmitglied des Social Impact e.V.) begleiteten den Workshop.

Von Powerbanks, die aus Körperbewegung Strom tanken bis hin zu neuen Lernkonzepten für mentale Gesundheit und all das, was man nach der Schule sonst noch braucht

Am 23. September war es so weit: Mit einem Workshop an den Technischen Schulen Steinfurt startete das neue LEADER-Projekt „Zukunft unternehmen!“ offiziell in die Praxis. 23 Schülerinnen und Schüler des 11. Jahrgangs setzten sich einen Vormittag lang intensiv mit der Frage auseinander, wie sich gesellschaftliche Herausforderungen mit innovativen Geschäftsideen lösen lassen.

Das Ziel des Projekts: Jugendliche sollen erfahren, dass sie Probleme in ihrem eigenen Umfeld nicht nur wahrnehmen, sondern auch selbst aktiv angehen können. Mit praxisnahen Methoden zur Ideenentwicklung erhalten sie Werkzeuge, die sie befähigen, vom Denken ins Handeln zu kommen. Gleichzeitig soll das Bewusstsein gestärkt werden, dass eine Unternehmensgründung auch für sie eine realistische berufliche Option sein kann.

Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten engagiert mit – und entwickelten innerhalb weniger Stunden eigene nachhaltige Geschäftsmodelle. Dazu gehörten unter anderem:

  • Eine Powerbank, die sich durch Körperbewegung selbst auflädt – praktisch für unterwegs und ein Beitrag zur Energiewende.
  • „Lernen, was zählt“ – ein neues Lernkonzept für Schulen, das stärker auf alltagsrelevante Kompetenzen setzt.
  • Mischtankdeckel für Zweitaktmotoren: ein praktisches Gadget, mit dem Öl beim Rollerfahren sparsamer und leichter eingefüllt werden kann.

Begleitet wurde der Workshop von Linda Kröger, aktives Mitglied der Wirtschaftsjunioren und selbstständig im Bereich IT-Projektmanagement und Organisationsentwicklung sowie Jonas Weitzel, Leistungssportler, Vorstandsmitglied des Social Impact e. V. Münster und Student im Studiengang Nachhaltige Transformationsgestaltung.

Beide gaben wertvolle Impulse, standen den Jugendlichen beratend zur Seite und sorgten dafür, dass die Teams ihre Ideen strukturiert und selbstbewusst pitchen konnten.

Nächste Schritte

Für die Organisatoren ist der Auftakt ein voller Erfolg: „Die Schülerinnen und Schüler haben gezeigt, wie viel Kreativität und Problemlösungskompetenz in ihnen steckt. Das macht Lust auf die nächsten Workshops im Kreis Steinfurt“, so Projektkoordinatorin Carolin Möllenbeck.

Insgesamt sollen im Projektverlauf rund 25 Klassen oder Kurse an den Workshops teilnehmen und eigene Ideen entwickeln.

Am Ende des Schuljahres steht eine Veranstaltung an, zu der alle teilnehmenden Jugendlichen, ihre Lehrkräfte, die insgesamt 24 Trainerinnen und Trainer sowie die regionale Wirtschaft eingeladen sind – darunter auch Startups, die mit ihren Geschäftsmodellen selbst gesellschaftliche Herausforderungen anpacken.

Aufruf an weitere Schulen

Alle weiterführenden Schulen im Kreis Steinfurt sind eingeladen, sich an dem Projekt zu beteiligen. „Schulleitungen und Lehrkräfte, die Interesse haben, können sich jederzeit bei mir melden“, erklärt Carolin Möllenbeck. Die Teilnahme ist für Schulen kostenlos und beansprucht einen Vormittag (5 Stunden). Noch sind einige Workshopplätze frei.

Hintergrund

„Zukunft unternehmen!“ ist ein LEADER-Projekt, das Jugendliche ab Klasse 9 für Social Entrepreneurship sensibilisieren möchte – also für die Verbindung von wirtschaftlichem Denken mit gesellschaftlicher Verantwortung. Ziel ist es, wichtige Kompetenzen wie Eigeninitiative, Kreativität, Teamarbeit und unternehmerisches Denken zu fördern.

Umgesetzt wird das Projekt von der Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft Steinfurt (WESt) in Kooperation mit Lernen fördern e. V. und der Kreissparkasse Steinfurt. Finanziert wird es zu einem großen Teil aus dem EU-Förderprogramm LEADER.

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