EWSA lobt Preis der Zivilgesellschaft 2021 für Klimaschutz aus

veröffentlicht am 18. Mai, 2021
Bild: europäische Union
Bild: europäische Union

Der EWSA wird bis zu fünf Klimaschutzprojekte auszeichnen, die den wertvollen Beitrag der Zivilgesellschaft zur Verwirklichung der Klimaneutralität veranschaulichen

Der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss (EWSA) hat das Bewerbungsverfahren für den von ihm vergebenen Preis der Zivilgesellschaft 2021 eröffnet. Der diesjährige Preis steht unter dem Motto Klimaschutz. Der EWSA wird damit kreative und innovative Initiativen für einen gerechten Übergang zu einer klimaresilienten Niedrigemissionswirtschaft auszeichnen.

Bewerben können sich alle zivilgesellschaftlichen Organisationen, die in der Europäischen Union amtlich registriert und auf lokaler, regionaler, nationaler oder europäischer Ebene tätig sind. Auch Einzelpersonen mit Wohnsitz in der EU sind teilnahmeberechtigt. Zugelassen sind nur Initiativen und Projekte, die in der EU durchgeführt werden.

Einsendeschluss für die Bewerbungen ist der 30. Juni 2021 um 10.00 Uhr.

Die Projekte müssen bereits abgeschlossen oder noch in der Umsetzung sein. Projekte, die noch in der Planungsphase sind und deren Umsetzung am 30. Juni 2021 noch nicht begonnen hat, werden nicht zugelassen.

Der Preis ist mit insgesamt 50 000 EUR dotiert und wird unter höchstens fünf Preisträgern aufgeteilt. Die Preisverleihung wird vorbehaltlich der Gesundheitslage voraussichtlich im Rahmen der EWSA-Plenartagung am 8./9. Dezember 2021 in Brüssel stattfinden.

EINZELHEITEN ZUM DIESJÄHRIGEN THEMA

Der EWSA hat sich stets überzeugt für basisgetriebene Klimaschutzmaßnahmen eingesetzt und bot so auch als erste EU-Institution Greta Thunberg in den Anfängen der globalen Klimastreik‑Bewegung FridaysForFuture ein Podium.

Aus dieser Überzeugung heraus hat er stets betont, dass der Übergang zur Klimaneutralität nicht ohne die Basisorganisationen und die einzelnen Bürgerinnen und Bürger bewältigt werden kann. Ihr Beitrag ist entscheidend, um Normen und Verhaltensweise zu verändern, lokale Wirtschaften umweltverträglicher zu gestalten und auf lokaler oder regionaler Ebene eine Netto-Null-Emissions-Gesellschaft zu verwirklichen.

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